Einführung | Die Mendelssohns | Wissenschaft | Ausstellung | Veranstaltungen | Projekte | Mendelssohn-Gesellschaft | Kontakt | Downloads | Impressum | Übersicht | mendelssohn.berlin

Startseite deutsch .  englisch
Mendelssohn-Gesellschaft | Geschichte | Mitarbeit | Mitglieder | Vorstand | Rundbrief | Förderer | Spenden | Stiftung | Medienecho
Haus Podbielskiallee 44 in Berlin-Dahlem. Hier wohnte Ende der 1960-er Jahre die erste Vorsitzende der Mendelssohn-Gesellschaft, Frau Dr. Lowenthal-Hensel. Die Wohnung war zugleich Erstsitz der Gesellschaft.
Geschichte
10117  Berlin,  Jägerstraße 51 - zwischen Gendarmenmarkt und U-Bhf. Hausvogteiplatz -
Tel: 030-817 047 26   Fax: 030-817 047 27
E-Mail: post[at]mendelssohn-gesellschaft.de

Im Herbst 1967 gründeten in Berlin Angehörige der Mendelssohn-Familie und Mendelssohn-Forscher auf Initiative Cécile Lowenthal-Hensels, einer Nachkommin Fanny Hensels, die Mendelssohn-Gesellschaft. Als eine seiner Aufgaben bestimmte der Verein die Wiedererrichtung des Moses-Mendelssohn-Stipendiums, das ursprünglich 1929-1933 bestand. Schon kurz nach ihrer Gründung begann die Gesellschaft mit dem Erwerb von Autographen und anderen Mendelssohn-Dokumenten, die sie dem Mendelssohn-Archiv der Staatsbibliothek zu Berlin als Depositum zur Verfügung stellt. Zudem ermöglicht sie die Herausgabe der ab 1969 erscheinenden Mendelssohn-Studien.

1979 war die Mendelssohn-Gesellschaft an der Begründung des Moses-Mendelssohn-Preises zur "Förderung der Toleranz gegenüber Andersdenkenden und zwischen den Völkern, Rassen und Religionen" beteiligt. Dieser Preis wird seitdem im Zweijahresrhythmus verliehen. Die Mendelssohn-Gesellschaft stellt ein Mitglied der siebenköpfigen Jury.

2002 entwickelten Mitglieder der Mendelssohn-Gesellschaft eine Initiative, in der Jägerstraße in Berlin-Mitte einen Ort der Erinnerung an die Familie Mendelssohn zu schaffen. Diesem Ziel widmete sich zunächst ein "Arbeitskreis Geschichtsmeile Jägerstraße", der 2005 in dem neu gegründeten "Geschichtsforum Jägerstraße e.V." aufging. Das Geschichtsforum betreute und erweiterte seit 2006 in der ehemaligen Remise des Stammhauses der Mendelssohn-Bank in der Jägerstraße 51 eine Dauerausstellung zu den "Mendelssohns in der Jägerstraße". Zudem präsentierte es in der Mendelssohn-Remise ein umfang- und abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm. Vgl. Initiative Mendelssohn-Ort in Berlin.

2009 kam es zum Zusammenschluss der Mendelssohn-Gesellschaft mit dem Geschichtsforum Jägerstraße. Beide Tätigkeitsbereiche - Wissenschafts- und Publikationsförderung sowie Ausstellungsbetreuung und Popularisierung der Mendelssohn-Thematik in Veranstaltungen - sind somit vereint, als gemeinsamer Name wurde "Mendelssohn-Gesellschaft" gewählt.

Cécile Lowenthal-Hensel, die Gründerin der Mendelssohn-Gesellschaft, ist am 21.
Januar 2012 verstorben, vgl. Nachruf.